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Video der neuen Hanse 415 auf der boot 2012

Video: Die neue Segelyacht Hanse 415 by Yachtfernsehen.com

West Yachting: Showtime, Flohmarkt, Werftführung

Sehr beliebt bei den Tagen der offenen Tür beim Yachthandel West Yachting: Die Führungen auf der Dehler-Werft.

Meschede-Freienohl (SP) West Yachting, Yachthändler für Hanse, Dehler, Moody und MAK Seven, und die Dehler-Werft laden für Samstag, 25. Februar 2012, zum Tag der offenen Tür nach Meschede-Freienohl, Im Langel 22 (NRW, Sauerland), ein. Im Showroom von West Yachting werden Yachten der Marken Dehler, Hanse, Mak Seven und Varianta mit mehreren Modellen präsentiert. Zum Beispiel die kleine Einsteigeryacht Varianta 18, die schnellen Dehler 29, 32 und 35 sowie die brandneue Dehler 41. Die Dehler 32 wird mit der nun ebenfalls erhältlichen Radsteuerung und dem kürzlich überarbeiteten neuen Interieur-Design präsentiert. Gezeigt werden auch Varianta 18, Mak Seven Cruise und die neue Hanse 385.

Höhepunkte sind wieder die Werftührungen: Zwischen 10 und 18 Uhr gibt es für Besucher die Möglichkeit, sich auf einem Rundgang unter fachkundiger Führung die Produktion der Dehler-Yachten ganz aus der Nähe anzuschauen.

Beim Dehler Flohmarkt können Schnäppchenjäger viele preiswerte Angebote und Einzelstücke erwerben. Für das leibliche Wohl wird mit einem kleinen Imbiss und Getränken selbstverständlich auch gesorgt. Die gesamte West Yachting Crew steht für alle Wassersportbegeisterten, vom Einsteiger bis zum alten Regattahasen, bereit. Der Besuch ist selbstverständlich kostenlos.

Darüber hinaus kann ganzjährig von montags bis samstags ein großer Teil der aktuellen Flotte von Mak Seven, Dehler und Hanse in den Showrooms von West Yachting in Freienohl (NRW) und Workum am Ijsselmeer (NL) begutachtet werden.

Infos: www.westyachting.de, www.westyachting.com.

Die neue Hanse 495 - eine Familienyacht

Tag der offenen Tür bei West Yachting im Sauerland

Boatshow bei West Yachting BV in Workum / Holland

Dehler-Übernahme durch HanseYachts perfekt

Dehler Yachts endgültig unter dem Dach der HanseYachts AG

Greifswald
(SP, 2009) Die Vertragsverhandlungen zur Übernahme der Marke „Dehler" sowie deren Betriebsvermögen im sauerländischen Freienohl (NRW) sind erfolgreich abgeschlossen. Mit der Übernahme von Dehler konnte eine der traditionsreichsten und innovativsten deutschen Yachtwerften sowie eine Vielzahl von Arbeitsplätzen gerettet werden, teilte HanseYachts mit.

Gegründet wurde das Unternehmen 1963 durch die Brüder Willi und Heinz Dehler. Man baute zunächst die kleine Pfeil S-Jolle. Bei Auslauf der Produktion wurden rund 400 Stück verkauft. Später entwickelte Willi Dehler das Erfolgsmodell Varianta mit Kielschwert und abnehmbarem Kajütdach (verkauft: 4250 Stück). Früher als andere Yachtbauer erkannte Dehler die Bedeutung von GFK im Serienbootsbau und die Verwendung qualitativ hochwertigster Materialien. Es war der Beginn einer erfolgreichen deutschen Unternehmensgeschichte.

Als Marke unter dem Dach der Greifswalder HanseYachts AG (Hanse, Fjord, Moody) wird nun Dehler eigenständig weiterbetrieben.

HanseYachts AG wird den Yachtbaubetrieb sehr zeitnah wieder aufnehmen. Man wird in Freienohl den Bau kleiner und moderner Küstenkreuzer zwischen 18 und 34 Fuß Länge (5,50 bis 10,50 Meter) in den Mittelpunkt stellen.

Aus der bestehenden Dehler-Linie werden die erfolgreichen Performance-Cruiser Dehler 34 (Design Simonis/Voogd) und Dehler 39 (Design Judel/Vrolijk & Co) vorerst im Sauerland weitergebaut. Die Herstellung größere Yachttypen wie der Simonis/Voogd-Designs Dehler 44 und Dehler 60 wird aufgrund der im Sauerland eingeschränkten Produktionskapazitäten in die größeren Anlagen nach Greifswald ausgelagert.

Als neuer Dehler-Geschäftsführer wurde Ralf Tapken (47) bestellt, der in der Wassersport-Branche über einen hervorragenden Namen verfügt. Tapken war zuvor für die dänische Yachtwerft X-Yachts und beim Elektronik-Zubehörlieferant Simrad in leitender Position beschäftigt.

„Lazy Uno“ gewinnt Hanse-Wanderpokal

Die Sieger des Hanse Cup 2009 auf dem Ijsselmeer.

Kampf um Wanderpokal von Hansevertrieb West

Workum / NL (SP) Bernd Krähling aus Lippstadt ersegelte im Rahmen des DYC-Cups auf dem Ijsselmeer den Titel der besten Hanse Yacht und gewann damit den Wanderpokal, der von Hanse Vertrieb West gestellt wird. Gleich im ersten Rennen zeigte die „Lazy Uno“, welches Potenzial in ihr steckt und ging als erste Yacht über die Ziellien. Bei Winden zwischen 5 und 6 Beaufort hatten alle Mannschaften hart zu kämpfen. Im zweiten Lauf wurde die ehrgeizige Mannschaft um Bernd Krähling Zweite und somit punktgleich mit der "Seebär 3", einer 40-Fuß-Yacht. Am Samstag bei leichten, drehenden Winden wurde Krähling 6. und beendet damit die Serie knapp mit einem Punkt Rückstand auf Platz zwei der Yardstick Gruppe.

Klaus Reffelmann kam mit seiner Hanse 320 „Nixe“ auf Platz acht und Martin Heikaus mit seiner Hanse 430 „ÜberFluss“ auf Platz neun.

Als nächstes startet die „Lazy Uno“ bei der Pott Regatta im September vor Enkhuizen. Die Hanse 350R „lot.jonn…“ musste die Teilnahme an der ORC I Gruppe aus gesundheitlichen Gründen des Skippers absagen. Nächster Start ist bei der Delta Week in Zeeland vom 3. bis zum 5. Juli.

Neu: Mit der Hanse 350 R auf Regatta-Kurs

Workum (SP) Mit einer Hanse 350 R geht der Ratinger Regattasegler Dirk Neukirchen für den Düsseldorfer Yacht Club (DYC) wieder auf Regatta-Kurs. Mit seiner "lot.jonn... hat er gleich zu Beginn der Saison 2009 tüchtig abgeräumt. Mehr

HanseYachts nimmt Kurs auf Dehler

Greifswald (SP) Die HanseYachts AG teilte am heutigen 30. April mit, am heutigen Tage vom vorläufigen Gläubigerausschuss der insolventen Dehler Deutschland GmbH den Zuschlag für den Erwerb der Traditionsmarke Dehler bekommen zu haben.

Vor mehr als 45 Jahren baute der Yachtkonstrukteur Willi Dehler nicht nur die damals größte Yachtwerft Deutschlands auf, sondern er verwirklichte auch Innovationen bei der Konstruktion und Ausrüstung von Segelyachten, die so revolutionär waren, dass sie bis heute Bestand haben. Sein Verdienst ist es auch, mit der Marke Dehler den Segelsport bezahlbar gemacht zu haben und einem breiten Publikum zu öffnen.

"In der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, eine Produktion mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Ausstattung, als Nischenproduzent aufrecht zu erhalten", so Hanseyachts. Unter der Führung der HanseYachts Gruppe habe die Marke Dehler die Möglichkeit, auf Einkaufs- und Fertigungsvorteile eines Volumenherstellers zurückzugreifen. Am Standort in Meschede-Freienohl, Sauerland, ist geplant, die Produktion der Dehler-Yachten mittlerer Größe wieder aufzunehmen. Größere Yachten werden in einer eigenen Produktionsanlage in Greifswald gefertigt.

Ein weiteres Ziel der Umstrukturierungsmaßnahmen soll es sein, den Standort Freienohl zum Ausstellungs- und Servicecenter auszubauen. Die verkehrsgünstige geographische Lage bietet sich an, Deutschlands erstes Zentrum rund um den Wassersport zu kreieren mit einer permanenten Ausstellung unterschiedlichster Segel- und Motoryachten, Versicherungen und Finanzierungen von Yachten, Herstellern von Wassersportzubehör, Segelmachern und weiteren Betrieben, spezialisiert auf den Wassersport. Durch dieses Gesamtkonzept sollen zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Infos: www.hanseyachts.com

Die Erfolgsstory von HanseYachts

Der Urknall heißt HANSE 291. Dieses Boot machte als Preishammer einen Riesenlärm. Wie bei einem Urknall eben. Es war im Sommer 1993. Eine ganze Werft in Greifswald war arbeitslos. In Schweden saß ein Konstrukteur mit Namensrechten und einer Form: „Aphrodite 291" hieß das gute Stück. Carl Baier, der Konstrukteur, verkaufte sie an Michael Schmidt.

Jetzt kam es drauf an. Zusammen mit dem schwedischen Bootsbaumeister Bent Elgaard startete die Werft durch. Nach vier Wochen stand die HANSE 291 auf der „hanseboot", als Preishammer. Für 44.444 Deutsche Mark. Über der Yacht hing ein riesiger Hammer, damit auch schon von weitem klar war, dass sich an diesem Messestand etwas ganz besonderes abspielte. Die HANSE 291 bot die Basics einer Segelyacht: gute Segeleigenschaften, Hilfsmotor, Kojen, Pantry, Pump-WC. Damit traf sie die Segler mitten ins Herz. Michael Schmidt schrieb 30 Verträge.

Die nächste HANSE entwickelte er aus der Finngulf 33: Rigg gekürzt, Interieur verändert und nach vielen anderen kleinen Modifikationen war die HANSE 331 geboren. Der Hammer auf der „hanseboot" im Jahre 1994. Von nun an hieß das Motto „Evolution statt Revolution", denn die HANSE 291 entwickelte sich durch Erfahrungen der Eigner und der Werft zur HANSE 292 und 301.

Trotz aller guter Ideen: Bei den HANSE-Yachten heißt die erste Quelle Greifswald. Seit 1361 bauen die Greifswalder Schiffe, zu Beginn Hansekoggen, weil Greifswald zur Hanse gehörte. Klug wie sie waren, bauten die Greifswalder ihre Schiffe mit einem gehörigen Respekt vor der See. Die ist und bleibt immer gefährlich. Über alle politischen und wirtschaftlichen Veränderungen hinweg fließt diese Tradition direkt in die HANSE-Yachten; denn die HANSE-Werft entstand aus der ehemaligen Boots-und Reparaturwerft Greifswald. Die hatte ihren Ursprung in der Buchholzschen Werft, der letzten großen Greifswalder Werft für Holzschiffe.

Zu den Quellen der HANSE-Yachten gehören auch hochmoderne Entwicklungen. Die entstanden in Wedel an der Elbe. Es war im Jahre 1981. Die Zeiten waren im Umbruch; denn Michael Schmidt mußte der insolventen Schwarzwerft ein neues Gesicht geben. Sie hatte Motoryachten gebaut. Ihre Zukunft sollten schnelle Segelyachten werden.

Rolf Vrolijk, heute der Designer des America’s Cup-Siegers „Alinghi" und damit wohl weltweit erfolgreichster Yachtkonstrukteur, backte damals noch kleine Kiele. Der Auftrag, zusammen mit Wilfried Reiners ein von der Düsseldorfer Messe gesponsertes Boot für den Admiral’s Cup zu entwickeln und in Wedel zu bauen, zeigte weiter in die Zukunft, als alle damals dachten.

Der Admiral’s Cup, das war nicht irgendeine Regatta, das war die inoffizielle Weltmeisterschaft der Hochseeyachten. Die „Düsselboot" G-2929 baute die Wedeler Werft so modern wie keine andere Yacht ihrer Zeit. Die Epoxy-Konstruktion segelte mit 7/8-Rigg, war federleicht und schnell: ein Durchbruch für die Regattaszene der Hochseeyachten.

Es gehört einiges dazu, in einer einzigen Regattaserie gleich zweimal den Mast zu brechen. Es gehört noch mehr dazu, den Schaden über Nacht zu reparieren und dann mit dem geschäfteten Mast noch auf den dritten Platz zu segeln. Es war die „Düsselboot", die damals havarierte, und es war Michael Schmidt, der damals mit der Crew über Nacht die Yacht reparierte und dem deutschen Team den dritten Platz im Admiral’s Cup rettete. Auch diese Erfahrungen speisen die Quellen der HANSE-Yachten von HanseYachts.


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