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boot: Knatsch hinter den Kulissen

Messen locken immer weniger Besucher an

boot 2014: einige Charterfirmen und bekannte Segelschulen sind nicht mehr dabei.

boot 2014: einige Charterfirmen und bekannte Segelschulen sind nicht mehr dabei.

Charteragenturen kehren der boot den Rücken

Die Hanseyachts AG aus Greifswald ist wieder mit den Marken Hanse, Dehler, Moody und Varianta auf der boot 2014 in Düsseldorf vertreten.

Die Hanseyachts AG aus Greifswald ist wieder mit den Marken Hanse, Dehler, Moody und Varianta auf der boot 2014 in Düsseldorf vertreten.

Düsseldorf (SP) Knatsch hinter den Kulissen der Wassersportmesse boot 2014 Düsseeldorf: Gleich mehrere Yachcharteragenturen kehren der Messe den Rücken. Nach Angaben von Hartmut Holtmann, Geschäftsführer der bekannten Charteragentur KH+P in Stuttgart, werden neben KH+P sechs weitere namhafte Charterfirmen nicht mehr mit eigenen Ständen in Düsseldorf vertreten sein: Charterwelt, Barone/VPM, B+R Yachting, Trend Sailing, Real Sailing und Trend Travel & Yachting. Auch die bekannte deutsche Segel- und Surfschule Sail&Surf Pollensa (Mallorca) hat sich nach 40 Jahren entschlossen, nicht mehr auf der boot Düsseldorf präsent zu sein. Neben den weiter zurückgehenden Besucherzahlen und horrenden Preisen beispielsweise für ein extrem lahmes Internet, gibt KH+P Yachtcharter auch "erschwerte Arbeitsbedingungen" als Gründe für die Entscheidung an.

"Der Grund sind nicht nur die in Düsseldorf besonders hohen Kosten und Aufwendungen bei rückläufigen Besucherzahlen, sondern auch verschiedene Vorgänge, die von mehreren Ausstellern als überaus unfreundlich, ja nahezu als arrogant und als erschwerte Arbeitsbedingungen empfunden wurden. Auf verschiedentliche Kritik wurde nicht oder nicht adäquat reagiert", heißt auf der Internetseite. Die Besucherzahlen der „boot“ hätten sich in den vergangenen Jahren von ehemals über 400.000 nahezu konstant nach unten entwickelt. Seit 2002 von 354.000 auf 226.000 in 2013, so Holtmann.

Dabei seien die Kosten für die Messe, Unterbringung, Anreise und vieles mehr deutlich gestiegen. Über die von der Messe verlangten Nebenkosten mache sich mancher Besucher keine Vorstellungen: "Allein der Telefon- und ein langsamer Internetanschluss für neun Messetage mit nur maximal 512 Kb upstream kostete netto 832 Euro."

Und: "Wenn dann noch zeitweise das Gefühl hinzukommt, man sei hier eigentlich als Aussteller unerwünscht, Kollegen von Hallenmeistern angeschrieen werden und auf Beschwerden nicht adäquat geantwortet wird, dann ist die Frage rasch akut, ob man nicht auf anderen, angenehmeren und effizienteren Wegen den Kundenkontakt halten und ausbauen kann."

Schon zuvor hatten sich nach KH+P-Angaben einige wichtige Mitgliedsfirmen im großen nationalen Charterverband (Vereinigung Deutscher Charterunternehmen VDC) von der Messe zurückgezogen: wie B+R Yachting, Barone Yachtcharter mit VPM/Bestsail, Real Sailing und Windrose.

Auch auf dem „Salon Nautique“ Paris habe man festgestellt, "dass sich die Situation der großen Bootsmessen verändert und mehr und mehr Aussteller sich gegen eine Präsentation mit eigenen Ständen entscheiden". In Paris seien diesmal im Gegensatz zu den Vorjahren auch nur zwei Katamarane ausgetellt worden, obwohl die meisten Katamaranwerften in Frankreich ansässig seien.

Bei KH+P, wie sicherlich auch bei anderen Yachtcharteragenturen, setzt man auf andere Kommunikationswege wie das Internet: "Nachdem sich durch moderne Kommunikationswege alternative Informationsmöglichkeiten für unsere Kunden als oft effizienter und umfangreicher als auf einem Messestand entwickelt haben, auf dem oft für das Kundengespräch nicht ausreichend Zeit bleibt und ohnehin auf Rückmeldungen der internationalen Partner gewartet werden muss (die meisten Angebote werden nach dem kurzen Messebesuch ohnehin im Nachhinein ausführlich ausgearbeitet und versendet), stellt sich die Frage nach Sinn und Effizienz speziell dieser Messe umso deutlicher."

KH+P: "Wir werden dagegen Kontakte und Service für unsere Kunden weiter ausbauen, wie unsere bereits entwickelten Kundentreffs zum Beispiel während der verschiedenen Messen in Hamburg, Düsseldorf, Friedrichshafen, Stuttgart und München sowie zu anderen Gelegenheiten wie dem Sommerfest am Bodensee. Gern greifen wir auch Vorschläge von Kunden in anderen Regionen für Informationsveranstaltungen und Seglertreffs auf. Außerdem werden wir weiterhin auf kleineren Messen, die eine intensive und freundliche Kooperation mit den Ausstellern pflegen und aus unserer Sicht effizienter sind, weiterhin präsent sein, wie zum Beispiel auf der INTERBOOT in Friedrichshafen.

Für Kunden, die eine persönliche Beratung auf der Messe wünschen, wird Hartmut Holtmann jedoch nach vorheriger Terminvereinbarung am Stand der VDC (Vereinigung Deutscher Yachtcharterunternehmen) Halle 13 von Montag bis Sonntag vertreten sein.

KH+P veranstaltet während der Messe boot 2014 Düsseldorf folgende Abendveranstaltungen (Anmeldung unbedingt erbeten zwecks Dispositionen):

Freitagabend, 24. Januar 2014: Seglertreff mit attraktiven Themen und interessanten Gästen
Antigua Sailing Week mit Regattaskippern, -Teilnehmern und Interessenten. Dr. Meeno Schrader, Wetterwelt, stellt die neuesten Entwicklungen vor, wie die neue Wetter-App Seaman oder die umfangreichen Wetterinformationen der GRIB-Daten für Törnplanung und Streckenführung. Auch Schrader hat übrigens früher sehr erfolgreich für KH+P Einzelbucher-Yachten zur Antigua Sailing Week geskippert.

Samstagabend, 25. Januar 2014: KH+P Segler-Party
Die traditionelle KH+P-Segler-Party, zusammen mit dem BVI-Tourist Board als Karibik-Trophy-Party organisiert, ist auch offen auch für alle Segelinteressierten für alle anderen Destinationen. Ab 19 Uhr mit Fingerfood Büffet und Welcome-Drink (Unkostenbeitrag 15 Euro), zuvor ab 18 Uhr individuelle Karibik-Beratung nach Anmeldung. Um Anmeldung wird dringend gebeten.

Bei Sail&Surf Pollensa heißt als Begründung fürs Wegbleiben unter anderem: "Nach 40 Jahren haben wir uns entschlossen, ab 2014 nicht mehr auf der boot Düsseldorf auszustellen. Mehrere langjährige Segelschulen haben dies bereits gemacht und nach reiflichen Überlegungen sind nun auch wir diesen Schritt gegangen." Auch bei der deutschen Segelschule verweist man auf gestiegene Kosten bei sinkenden Besucherzahlen der boot und unfreundliche Behandlung. Man werde "weiterhin auf kleineren Messen, die eine intensive und freundliche Kooperation mit den Ausstellern pflegen und aus unserer Sicht effizienter sind, präsent sein, wie auf der INTERBOOT in Friedrichshafen, der HANSEBOOT in Hamburg, BOOT & FUN in Berlin sowie die BEACH & BOAT in Leipzig."




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(c) by yachtfernsehen.com / Q-Visions Media Andrea Quass