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Neue Prüfungsfragen für Seefunk

Die Änderungen bei Seefunkverfahren ab 1. Oktober 2018 sollten auch Alt-Besitzer von Sprechfunkzeugnissen kennen.

Wichtige Änderungen beim Seefunk

Allgemeines Funkbetriebszeugnis - Long Range Certificate (LRC) - by Yachtfernsehen.com

Allgemeines Funkbetriebszeugnis - Long Range Certificate (LRC)

Hamburg (SP) SRC, LRC und UBI: Zum 1. Oktober 2018 ändern sich einige Prüfungsfragen und praktische Anforderungen bei den Funkzeugnissen UBI, SRC und LRC. Die Änderungen sind nicht nur für diejenigen relevant, die ein Funkzeugnis erwerben möchten, sondern betreffen alle Funkzeugnisinhaber. Das teilte der Deutsche Segler-Verband (DSV) mit.

Unter anderem werden in den Prüfungsfragebögen zum Erwerb des SRC und LRC Begrifflichkeiten aktualisiert und Zuständigkeiten angepasst. Beim UBI haben sich einige Fragestellungen geändert, zudem wurde die Sprechfunktafel an das internationale Sprechfunkverfahren angeglichen. Alle Änderungen gibt es beim ELWIS (PDF-Download).

HanseNautic​ nimmt ab sofort Bestellungen für die neuen Übungsbögen entgegen. Diese werden Anfang Oktober ausgeliefert. Infos: www.hansenautic.de.

Das „Beschränkt gültige Funkbetriebszeugnis“ (Short Range Certificate = SRC) berechtigt zur Ausübung des Seefunks im weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) über UKW auf Sportbooten. Das „Allgemeine Funkbetriebszeugnis“ (Long Range Certificate = LRC) erlaubt neben UKW auch die Kommunikation über Grenz- und Kurzwellen sowie Seefunk über Satelliten. Beide Zertifikate sind international gültig und unbefristet.

Alle Änderungen bei den Fragen zum Erwerb des SRC und LRC sind hier übersichtlich und sehr ausführlich zusammengestellt. Wer diesen Fragenkatalog aufmerksam durchgelesen hat, sollte danach wissen, auf welchen UKW-Kanälen Seefunkstellen mit SAR-Hubschraubern ihren Funkverkehr vorzugsweise abwickeln, was beim Kauf eines UKW- oder UKW-GMDSS Funkgeräts zu beachten ist und wann per Funk ein „Silence Mayday“ versendet wird.

Wer seinen UBI machen möchte, das UKW-Sprechfunkzeugnis speziell für die Binnenschifffahrt, den erwarten nicht nur geänderte Fragestellungen im Prüfungsbogen, sondern auch eine erneuerte Sprechfunktafel, die an das internationale Sprechfunkverfahren angeglichen wurde. Der Anruf bei Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsmeldungen muss nun auch im Binnenschifffahrtsfunk durchgängig mit den international bekannten Sprachphrasen (wie z.B. „all stations“, „this is“ oder „received mayday“) durchgeführt werden. Die weitere Funkabwicklung sowie die Nennung des Schiffstyps vor dem Schiffsnamen werden weiterhin in der jeweiligen Landessprache gesendet. Außerdem muss künftig zusätzlich das Rufzeichen des Schiffs genannt werden. Alle Änderungen beim ELWIS als PDF-Download.

Bisherige Funkscheine behalten uneingeschränkt Gültigkeit

„Die bisherigen Funkscheine behalten uneingeschränkt ihre Gültigkeit“, betont Florian Neuffer von der Führerschein-Abteilung des DSV. „Doch wir empfehlen jedem Schiffsführer, sich mit den Neuerungen vertraut zu machen, um ordnungsgemäß am Funkverkehr teilnehmen und im Notfall richtig über Funk reagieren zu können.“

Bei Fragen steht die Führerschein-Abteilung des DSV per E-Mail unter fuehrerscheine@dsv.org zur Verfügung.

Die neue UBI-Sprechfunktafel

Die neue UBI-Sprechfunktafel, Quelle: ELWIS

Die neue UBI-Sprechfunktafel, Quelle: ELWIS. Zum Download von der Seite des DMV auf die Grafik klicken.



(c) by yachtfernsehen.com / Q-Visions Media Andrea Quass