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Golden Globe Race: Navigation mit Sextant

Abhilash Thomy auf der "Thuriya" vor Lanzarote. (c) Christophe Favreau/PPL/GGR

Die "Thuriya" vor Lanzarote. Sie wurde im Sturm im südlichen Indischen Ozean entmastet.

Rettungsaktion für Golden Globe-Skipper

Abhilash Thomy auf dem Nachbau der "Suhaili" von 1968.  (c) Christophe Favreau/PPL/GGR

Abhilash Thomy auf dem Nachbau der "Suhaili" von 1968. (c) Christophe Favreau/PPL/GGR

Les Sables d'Olonnes/Perth (SP) Im Indischen Ozean ist eine Rettungsaktion für den in Seenit geratenen Einhand-Segler Abhilash Tomy (Indien) angelaufen, der an der Weltumrundung Golden Globe Race teilnimmt. Der 39-jährige Marineoffizier war am Freitag mit seiner 9,78 Meter langen Segelyacht "Thuriya" in einem Sturm mit bis zu 70 kn Wind ud 15 Meter hohen See durchgekentert, hatte einen Mast verloren und sich eine schwere Rückenverletzung zugezogen. Der Skipper liegt nach Angaben der Regattaleitung rund 3700 Kilometer vor der Küste von Westaustralien "bewegungsunfähig in seiner Koje".

Seine letzte Nachricht, durchgegeben per Satelliten-Telefon, das danach offebnbar den Geist aufgab, lautete: "ACTIVATED EPIRB.CANT WALK.MIGHT NEED STRETCHER Position: 39′ 25.297 S 077′ 30.629 E at 22 Sep 02:28 UTC". Das ist etwa 1.900 nm westlich von Cape Leeuwin, Westaustralien. Suchflugzeuge der australischen Luftwaffe überflogen den Havaristen, konnten aber nicht mit ihm kommunizieren: Er kann sein zweites Sat-Telefon offenbar nicht erreichen. Auf dem Live-Tracker des Golden Globe Race ist zu sehen, dass sich der ebenfalls entmastete Gregor McGuckin (Irland) nähert. Auch McGuckin will sich abbergen lassen, wenn die Retter schon in der Nähe sind. Thomy soll am Montag, 24. Sepet,ber 2018 mithilfe zweier Zodiacs geborgen werden. Via MRCC (Seenotleitstelle) La Réunion wurde bereist ain Arzt eines Krankenhauses auf Amsterdam Island kontaktiert. Dort bereitet man sich bereits auf die Versorgung von Tomy vor.

Von 18 Teilnehmern haben nach dem Start in Les Sables d'Olonnes (FR) bis jetzt bereits sieben Skipper aufgegeben. Das Rennen erinnert an die legendäre 30.000 Seemeilen lange Weltumrundung von 1968: Gesegelt wird auf Nachbauten der damaligen Boote und haben bis auf Kommunikationsgeräte keine moderne Technik an Bord. Unter anderem wird ganz klassisch mit dem Sextanten navigiert. Tomys Yacht "Thuriya" ist ein Nachbau des Schiffs des Briten Robin Knox-Johnston, der das erste Rennen vor 50 Jahren gewonnen hatte. Von 18 Teilnehmern haben nach dem Start in Les Sables d'Olonnes (FR) sieben bereits aufgegeben.

UPDATE: Abilash Tomy wurde gerettet, hier sein erster Bericht.



(c) by yachtfernsehen.com / Q-Visions Media Andrea Quass