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Bavaria gibt Rechte an C65 zurück an YTP

Bavaria Yachtbau trennt sich von der Bavaria C65: Sie wird aber als Lightwave C65 von  der YTP-Werft in Split (Kroatien) weiter gebaut. Von der Bavaria C65 wurden seit der Vorstellung auf der boot 2018 bisher nur zwei gebaut und ausgeliefert. (c) YTP

Bavaria Yachtbau trennt sich von der Bavaria C65: Sie wird aber als Lightwave C65 von der YTP-Werft in Split (Kroatien) weiter gebaut. Von der Bavaria C65 wurden seit der Vorstellung auf der boot 2018 bisher nur zwei gebaut und ausgeliefert.

Giebelstadt/Split (SP) Als Teil des Deals zur Rettung der färänkischen Bavaria-Werft kann Yachting Technology Products (YTP) mit Sitz in Split (Kroatien) das bisherige Bavaria-Flaggschiff, die C65, weiter bauen und direkt verkaufen. Man habe alle Rechte erworben, so YTP. Auch exklusive Bavaria-Dealer könnten das Boot anbieten. Wie YTP-CEO Geoff Mayhill weiter mitteilte, befinde sich die Nummer 3 der C65 als Lightwave-Version derzeit (Spetember 2018) im Bau. Die zweite Lightwave C65 sei in Zusammenarbeit mit Yachten Meltl und etlichen Design-Änderungen fertiggestellt und ausgeliefert worden.

Bavaria Yachtbau wieder unter Segeln

Eine Bavaria Vision 46 unter Segeln. Für die Werft, die im Frühjahr2018 in Seenot geriet, hat sich im Septembe ein Investor gefunden.

Berater: Alle 800 Arbeitsplätze gerettet

Die Bavaria C57 mit Garage fürs Beiboot wurde auf der boot 2017 in Düsseldorf vorgestellt.

Die Bavaria C57 mit Garage fürs Beiboot wurde auf der boot 2017 in Düsseldorf vorgestellt.

Giebelstadt/Frankfurt am Main (SP) Das Wirtschaftsberatungsunternehmen Noerr hat nach eigenen Angaben die Hauptgläubiger und ehemaligen Alleingesellschafter der Bavaria Yachtbau GmbH beim Verkauf des Geschäftsbetriebes aus einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beraten. Wörtlich heißt es in Pressemitteilung vom 19. September 2018: "Ein von CMP Capital Management-Partners beratener Eigenkapitalfonds wird das Unternehmen im Wege der übertragenden Sanierung fortführen. Die u.a. von Noerr-Partner Dr. Thomas Hoffmann beratenen Investoren hatten die Eigenverwaltung vorbereitet und den Verkauf als besicherte Gläubiger aktiv begleitet."

CMP erwerbe im Zuge der Transaktion auch sämtliche Anteile der französischen Tochtergesellschaft Bavaria Catamarans SAS. Alle 800 Arbeitsplätze bei Bavaria Yachts und bei Bavaria Catamarans würden übernommen. Dem Kauf hätten Gläubigerausschuss sowie der Sachwalter der Bavaria Yachtbau GmbH, Dr. Hubert Ampferl, zugestimmt. Die Freigabe durch das Bundeskartellamt stehe noch aus.

Die 1978 in Giebelstadt (Bayern) gegründete Bavaria Yachtbau GmbH sei eines der größten Yachtbauunternehmen Europas. Im April hatte Bavaria Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Dr. Tobias Brinkmann von der Kanzlei Brinkmann & Partner wurde im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens als Sanierungsexperte in die Geschäftsführung berufen.

Der Kaufpreis für Bavaria wird nicht genannt

Motoreinbau bei Bavaria Yachtbau in Giebelstadt. (c) Bavaria Yachtbau GmbH

Motoreinbau bei Bavaria Yachtbau in Giebelstadt

Giebelstadt/Rochefort (SP) Die Zukunft der Bavaria Yachtbau GmbH (Giebelstadt) ist nach Unternehmensangaben gesichert: Wie Bavaria Yachtbau heute (Samstag, 15. September 2018) mitteilte, werde ein
von der der deutschen Beteiligungsgesellschaft CMP Capital Management-Partners GmbH beratener Fonds die Bavaria Yachtbau übernehmen. In Giebelstadt werden Segel- und Motoryachten hergestellt. Die Tochtergesellschaft Bavaria Catamarans wird ebenfalls erworben. Alle 800 in Giebelstadt / Deutschland und in Rochefort / Frankreich tätigen Mitarbeiter würden übernommen, heißt es weiter. Damit ist der Konkurs, der im besten Fall die Zerschlagung bedeutet hätte, in letzter Minute abgewendet worden.

Weiter heißt es in der Pressemeitteilung: Ein von der in Berlin ansässigen CMP Capital Management-Partners beratener Eigenkapitalfonds wird Bavaria Yachtbau im Wege der übertragenden Sanierung fortführen und auch sämtliche Anteile an der französischen Tochtergesellschaft Bavaria Catamarans SAS erwerben. Alle 550 Mitarbeiter von Bavaria Yachtbau in Giebelstadt und alle 250 Mitarbeiter von Bavaria Catamarans in Rochefort werden übernommen. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde zwischen der Eigenverwaltung der Bavaria Yachtbau GmbH und CMP geschlossen sowie notariell beurkundet. Der Gläubigerausschuss hat seine Zustimmung ebenso erteilt wie der Sachwalter der Bavaria Yachtbau GmbH, Dr. Hubert Ampferl. Der Kauf soll nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt – die in wenigen Wochen erwartet wird – vollzogen werden. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

CMP Capital Management-Partners ist eine deutsche Beteiligungsgesellschaft, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 auf die Übernahme von Unternehmen in Turnaround- und Umbruchsituationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz spezialisiert hat. Die Fonds der CMP Gruppe werden von CMP Capital Management-Partner GmbH, mit Sitz in Berlin beraten.Mit Beteiligung am Unternehmen übernehmen Mitarbeiter der CMP operative Managementverantwortung vor Ort. Im Falle von Bavaria wird der Restrukturierungsexperte und Partner der CMP, Dr. Ralph Kudla, die Geschäftsführung ergänzen.

Kai Brandes, Geschäftsführer von CMP Capital Management-Partners erklärt: „Wir sind von den weltweiten Marktpotenzialen der Bavaria überzeugt und werden das Unternehmen nachhaltig weiterentwickeln. Im Zentrum der Restrukturierungsmaßnahmen werden die Rückgewinnung von Marktanteilen sowie die Verbesserung der Produktionskosten stehen.“ Sanierungsexperte Dr. Tobias Brinkmann, seit Anordnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens im April 2018 Geschäftsführer von Bavaria Yachtbau, erklärt: „Bavaria ist ein herausragendes Unternehmen mit einer starken Marke, überzeugenden Produkten und engagierten Mitarbeitern. Wir freuen uns, mit CMP einen renommierten und erfahrenen Käufer gefunden zu haben, der das Unternehmen in die Zukunft führen wird. Als Geschäftsleitung möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Yacht-Händlern, unseren Kunden und Lieferanten bedanken. Sie alle haben Bavaria Yachtbau im Verlauf des Insolvenzverfahrens unterstützt. Dass
Bavaria vom Tag der Antragstellung bis heute, also in weniger als fünf Monaten, 220 Yachten bauen und ausliefern konnte, zeigt, wie sehr auf die Belegschaft Verlass ist.“

Die Hanse-Gruppe hatte nach eigenem Bekunden eine Übernahme abgelehnt, es passe nicht ins Konzept. Auch die gesunde französische Tochter Bavaria Catamarans stand zum Verkauf. Die vor 40 Jahren gegründete fränkische Yacht-Werft, die einst den Bootsbau durch Fließbandfertigung revolutioniert hat, hatte im April nach Zahlungsschwierigkeiten Insolvenz angemeldet. Nachdem in den drei Monaten danach die Agentur für Arbeit die Gehälter der rund 600 Angestellten gezahlt hat, komme das Geld nun wieder vom Unternehmen selbst, hieß es.



(c) by yachtfernsehen.com / Q-Visions Media Andrea Quass