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Rettungsweste selbst warten

Lume-On: Rettungslicht zum Nachrüsten

Lume-On von Spinlock: Das Rettungslicht zum Nachrüsten wird einfach auf die Weste geklebt. Es beleuchtet die gesamte aufgeblasene Weste.

Lume-On von Spinlock: Das Rettungslicht zum Nachrüsten wird einfach auf die Weste geklebt. Es beleuchtet die gesamte aufgeblasene Weste.

Was man nicht sieht, kann man nicht retten: Rettungswesten sollten mit einem Rettungslicht ausgerüstet sein. Unser Tipp zum Nachrüsten: Lume-On von Spinlock. Pro Packung sind zwei aufklebbare, nur wenige Millimeter hohe LED-Leuchten enthalten. Das automatische LED-Notlicht/Seenotlicht beleuchtet auch von innen die gesamte Rettungsweste. Sie werden bei Wasserkontakt aktiviert.

Rettungswesten regelmäßig prüfen

Automatische Rettungswesten müssen regelmäßig überprüft werden.

Automatische Rettungswesten müssen regelmäßig überprüft werden.

Wie man die Rettungsweste selbst checkt

Moderne Rettungswesten haben einen Rot/Grün-Indikator zur Funktionskontrolle.

Moderne Rettungswesten haben einen Rot/Grün-Indikator zur Funktionskontrolle.

Bevor die neue Segelsaison beginnt, sollte man die Rettungswesten warten. Neuere Rettungswesten haben ein Sichtfenster, das freien Blick gewährt auf die Anzeige in der Schraubkappe. Sie geht auf "Rot", wenn die Patrone ausgelöst wurde.

Prüfung:

Aufblasen übers Mundventil, am besten mit einer Luftpumpe (um Feuchtigkeit und Bakterien zu vermeiden), und dabei den innenliegende Ventiel irgendwie reindrücken, gibt Klarheit über die Dichtheit.

Küchenwaage hilft beim Check

Diese CO2-Patrone mit 234 Gramm laut Aufrdruck ist leer - erkennbar am Gewicht (182 Gramm) und am kleinen Einstichloch.

CO2-Patrone auf die Waage legen

Auf CO2-Patronen von selbstaufblasenden Rettungswesten sind Füllgewicht und Mindestgewicht eingestanzt.

Auf CO2-Patronen sind Füllgewicht und Mindestgewicht eingestanzt.

Die CO2-Patrone entgegen dem Uhrzeigersinn vorsichtig herausschrauben. Sichtprüfung: Ist der Verschluss unbeschädigt? Klarheit darüber, ob sie noch voll ist, gibt die Küchenwaage. Eingeprägt sind Füllmenge und Mindestgweicht. Die Messung muss dem auf der Patrone aufgedruckten Mindestgewicht entsprechen. Beispiel: Das Füllgewicht beträgt 56 Gramm CO2, das Mindestgewicht 234 Gramm. Das Wiegen ergibt jedoch 182 Gramm - die Patrone ist leer. ACHTUNG: Jetzt noch keine neue Patrone reindrehen!

So muss der Auslösering aussehen

Die weiße Masse im Auslösering einer Rettungsweste muss fest sein.

Die weiße Masse im Auslösering muss fest sein.

Sichtprüfung des Auslöseringes

Den Auslösering vorsichtig und mit trockenen Fingern abnehmen. Die weiße Masse muss fest (kein Bröseln) und unbeschädigt sein. Sie löst sich bei Feuchtigkeit auf, der Ring gibt nach und der von einer starken Feder unter Spannung stehende Dorn kann die CO2-Patrone anstechen.

Gegebenenfalls neuen Ring aufsetzen. Die Kappe wieder im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag aufdrehen. Vor dem Eindrehen der CO2-Patrone in der Fassung prüfen, der O-Ring oder eine andere Dichtung vorhanden und unbeschädigt ist.

Was noch? Sofern vorhanden, die Spraycap prüfen und das Seenotlicht.

Noch mehr Tipps und Video-Anleitungen fürs DIY (Do it Yourself) gibt's hier.

Infoblatt: Lebensdauer von Rettungswesten

Rettungswesten müssen regelmäßig gewartet werden. Die Intervalle finden sich auf TÜV-ähnlichen Plaketten.

Rettungswesten müssen regelmäßig gewartet werden. Die Intervalle finden sich auf TÜV-ähnlichen Plaketten.

Köln (SP) Fragen zur Lebensdauer von Rettungswesten werden von Wassersportlern sehr häufig gestellt. Der Fachverband Seenotrettungsmittel e.V. (FSR) hat deshalb ein Merkblatt erarbeitet, das ausführliche Auskünfte zu dem Thema gibt. Die Lebensdauer von Rettungswesten ist nicht unbegrenzt. Der FSR empfiehlt Nutzungszeiträume und erklärt, worauf bei aufblasbaren und Feststoff-Rettungswesten zu achten ist.

Aufblasbare Rettungswesten:

Die Lebensdauer von Rettungswesten muss begrenzt werden, da das Material mit der Zeit ermüdet. Diese Maßnahme wird von allen FSR-Unternehmen getragen und empfohlen. Sie ist auch vom Gesetzgeber gewollt, der im Rahmen des Gerätesicherheitsgesetzes sowie der Produkthaftung eine definitive maximale Lebensdauerangabe seitens des Herstellers vorschreibt. Die Lebensdauer von aufblasbaren Rettungswesten ist in der Regel auf zehn Jahre begrenzt worden.

Voraussetzung für diese Zehn-Jahres-Frist ist jedoch eine regelmäßige Wartung der Geräte in einem Zeitabstand von höchstens zwei Jahren. Dieses Wartungsintervall wird für Rettungswesten, die in der Sportschifffahrt eingesetzt werden, dringend empfohlen. Produkte von Mitgliedsfirmen des FSR werden mit einer Service-Plakette markiert, auf der Monat und Jahr der nächsten fälligen Wartung zu erkennen sind – ähnlich wie die TÜV-Plaketten an einem Auto.

Die Wartung muss entweder vom Hersteller oder durch eine von ihm autorisierte Fachfirma durchgeführt werden. Die erfolgte Wartung wird durch das Aufkleben der FSR-Service-Plakette dokumentiert, die wiederum das Datum der nächsten Inspektion anzeigt. Im gewerblichen und industriellen Bereich kann das Wartungsintervall je nach Einsatz und Gebrauchsintensität der Geräte erheblich kürzer ausfallen. Entscheidungen hierzu treffen die Unternehmer bzw. ihre Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

Eine zweijährige Wartung durch eine Wartungsstation kann in der Regel nur innerhalb von neun Jahren nach Fertigungsdatum erfolgen. Innerhalb des 10. Jahres kann die Rettungsweste nur für 1 Jahr gewartet werden.

Nach zehn Jahren kann die Plakette durch eine jährliche Wartung jeweils für ein weiteres Jahr erworben werden. Diese jährliche Prüfung kann dann jedoch nur durch den Hersteller selbst vorgenommen werden. Die letzte mögliche Plakette im Rahmen der Wartung kann eine Rettungsweste im Alter von 14 Jahren erhalten. Ab dem Alter von zehn Jahren kann es notwendig werden, die Rettungsweste aus Sicherheitsgründen auszusondern. Ein entscheidender Grund hierfür ist, dass kunststoffbeschichtete Gewebe und Formteile mit wachsendem Alter Gefahr laufen, zu verspröden oder einzureißen. Damit wäre die Dichtigkeit des Schwimmkörpers nicht mehr gewährleistet. Alterungserscheinungen durch Umwelteinflüsse können auch bei allen übrigen Baugruppen des Gerätes, zum Beispiel bei der Aufblasvorrichtung, zu Problemen führen.

Feststoff-Rettungswesten:

Die Lebensdauer von Feststoffrettungswesten in der Sportschifffahrt beträgt maximal zehn Jahre. Dieser Westentyp ist zwar fast wartungsfrei, jedoch ist er jährlich einer visuellen Prüfung zu unterziehen. Jede Beschädigung der Materialien (z.B. Risse, Durchscheuern, Einschnitte in Stoff oder Gurtbänder, Farbveränderungen, beschädigte Beschläge) sowie Veränderungen des Auftriebs (z.B. durch Hitzeentwicklung, Sonneneinwirkung, falsche Lagerung und falsche Handhabung) können zur einer lebensgefährlichen Beeinträchtigung der Sicherheit des Gerätes führen, so dass sich eine umgehende Aussonderung empfiehlt. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Fachhändler, Ihre Wartungsstation oder direkt den Hersteller.

Feststoffrettungswesten für den Bereich SOLAS und den gewerblichen Einsatz haben unter Umständen eine kürzere Lebensdauer beziehungsweise benötigen kürzere Inspektionsintervalle. Eventuell kann die Anbringung einer FSR-Service-Plakette mit definierten Wartungsintervallen erforderlich werden. Bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten helfen autorisierte Fachfirmen oder die Hersteller weiter.

Infos: FSR

Alles über Sicherheit auf See für Hochseesegler bei www.sailpress.com

In Holland sind falsche Prüfplaketten aufgetaucht

Rettungswesten müssen regelmäßig gewartet werden. Die Intervalle finden sich auf TÜV-ähnlichen Plaketten.

Rettungswesten müssen regelmäßig gewartet werden. Die Intervalle finden sich auf TÜV-ähnlichen Plaketten.

Köln (SP) Der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. warnt vor gefälschten Prüfplaketten für Rettungswesten: Jüngst seien in den Niederlanden gehäuft falsche Prüfplaketten aufgetaucht, die nach Arbeiten an den Rettungswesten angebracht wurden und so den Eindruck erwecken sollen, dass eine Wartung nach den strengen Vorgaben der FSR-Mitgliedsunternehmen stattgefunden habe.

Auf den Plaketten stehe üblicherweise die Code-Nummer der Wartungsstation oder eine Seriennummer der Plakette, die vom Hersteller zertifiziert wurde – bei den falschen Plaketten stehe dort eine Fantasienummer. Der Name des Herstellers der Rettungsweste fehle komplett. Die Plaketten seien in einer falschen „Jahresfarbe“ gedruckt und dort, wo mit einer Kerbe in dem kleinen TÜV-Signet ähnlichen Aufkleber der Zeitpunkt der nächsten Wartung markiert werde, sei lediglich ein kleines Loch zu finden.

FSR-Vorsitzender Michael Dibowski ist besorgt, dass Wassersportler auf die schwarzen Schafe unter den Wartungsstationen hereinfallen und sich so möglicherweise in Lebensgefahr begeben. „Seriöse Wartungsstationen erhalten echte Plaketten ja nicht ohne Grund. Die Mitarbeiter haben sich von den Herstellern intensiv schulen lassen und verfügen zu dem Knowhow auch über die Original-Ersatzteile sowie Spezialwerkzeuge. Wenn diese Voraussetzungen für die Arbeit an der persönlichen Schutzausrüstung außer Acht gelassen werden, kann es durchaus sein, dass sie im entscheidenden Moment nicht funktioniert.“

Die Befähigung zur Wartung erhalten die Stationen von den Unternehmen testiert. Wassersportler sind aufgerufen, sich von den Wartungsstationen im Zweifelsfall dieses Zertifikat zeigen zu lassen. Listen von zugelassenen Wartungsstationen sind bei den Herstellern der Rettungswesten abzurufen. Im konkreten Fall der falschen Prüfplaketten aus den Niederlanden prüft der FSR nach eigenen Angaben rechtliche Schritte.

Im FSR haben sich 14 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com.



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